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38. Hilfstransport des Vereines Greiz Brest e.V.

Sahen Schlimmes und Hoffnungsvolles

38. Hilfstransport des Vereines Greiz Brest e.V.

Elf Pakete übergaben die elf Klassensprecher der Reudnitzer ä–ko-Schule an den Verein Hilfstransport Greiz-Brest e.V.im vergangen Jahr.

Greiz/Brest. Am 3. Januar 2013 startete der 38. Hilfstransport des Vereines Greiz Brest e.V. mit zwei großen Lastzügen und einem Begleitfahrzeug VW TDI nach Brest. Die Fahrtroute führte über Dresden Wroslaw Warschau Terespol nach Brest. An der Grenze zwischen Polen und Weißrussland gab es die üblichen bürokratischen Hürden zu überwinden. Das System dieser Grenzkontrolle ist wohl einmalig und nicht durchschaubar. Am 4. Januar gegen 14 Uhr erreichten wir unser Ziel in Brest. Wir wurden wie üblich von den Vertretern des Brester Vereins herzlich empfangen und willkommen geheißen. Der Transport wurde geleitet vom Vereinsvorsitzenden Ulrich Jetschke, sowie den Fahrern Renè Wehlage, Uta Jetzschke und Jens Schott. Transportbegleiter: Gerhardt Jalowski, Wilhelm Wüstner und Bernd Jung. Am nächsten Tag wurden die Fahrzeuge entladen, die Kapazitäten in Brest wurden völlig ausgelastet, die Halle des Vereins Kinder in Not befindet sich in einem verschlossenen und gesicherten Areal. Dieser Sachstand ist sehr, sehr wichtig. Bereits am selben Tag begannen wir, die Geschenke und Präsente den Familien mit Kindern zu bringen. Wir besuchten vor allem neue Familien, wir sahen schwierige und schlimme Fälle, aber auch hoffnungsvolle Kinder. Nach Verteilung unserer Geschenke sahen wir überall frohe und glitzernde Kinderaugen. Die Fröhlichkeit der Kinder, die neue Hoffnung, hat uns alle sehr motiviert. Vor allem die Tatsache, dass wir wieder mit der gesamten Ladung die letzte große, verschlossene Grenze in Europa überwunden haben, freute uns.
Ohne Erfahrung und Routine geht das nicht.
In den nächsten Tagen standen Begegnungen an mit vielen Familien, die behinderte und kranke Kinder haben.
Der Staat lässt die Familien nach einer sterilen Kranken-und Operationsversorgung allein. Niemand kümmert sich um die seelischen und psychischen Probleme. Familien werden genötigt, mehr Kinder zu bekommen, um menschenwürdig leben zu können. Familien, die ihr Kind verloren haben, nimmt man nach einer Übergangszeit eine vernünftige Wohnung wieder weg.
Im Wahn baut der Vorsitzende von Weißrussland überall neue überdimensionale Sportanlagen.
Am 6. Januar haben wir gemeinsam mit dem Brester Verein Kinder in Not in einer übervollen Baptistenkirche mit Kindern Weihnachten gefeiert. Die anschließende Bescherung war für alle Greizer ein riesiges aufwühlendes Erlebnis.
Die Menschen leiden durch die Verstrahlung im Raum Brest vielfältige Not besonders betrifft es aber die Kinder.
Der nächste Transport gleich welcher Größe läuft vom 17. bis 21. Mai 2013.
Bitte helfen Sie uns mit Spenden auf das Konto des Hilfstransport Greiz Brest e.V.:

Kontonummer: 7735780
Bankleitzahl: 83040000 (Commerzbank Greiz)
Verwendung: Hilfstransport Brest
Kontakte: 03661-624934
0179-9174320 (Ulrich Jetschke)

Pressemitteilung des Vereins Hilfstransport Greiz-Brest e.V. 13.01.2013<7h4>