Bildbeschreibung → Ralph Richter und die Organisatorin der Schmuck-und Mineralienbörse, Ursula Brauer.

Über 300 Gäste kommen zur 4. Schmuck-und Mineralienbörse

30 Händler aus dem In-und Ausland zeigen sich mit Interesse der Gäste, die in die Vogtlandhalle Greiz kommen, zufrieden
GREIZ. „Ich bin im Vorfeld der Börse immer sehr aufgeregt“, gestand die Organisatorin der 4. Schmuck-und Mineralienbörse, Ursula Brauer, am Sonntagnachmittag. Alle Sorgen waren völlig unbegründet: die Greizerin hielt alle Fäden fest in der Hand und ihre Freundlichkeit übertrug sich auch auf die dreißig Händler, die ihre Stände im Foyer der Vogtlandhalle Greiz aufgebaut hatten. Bereits vor dem offiziellen Beginn um 10 Uhr strömten die Besucher heran und warteten ungeduldig, dass die Pforten endlich geöffnet werden. „Durch die diesjährige Terminverschiebung um eine Woche nach hinten, haben leider einige Händler absagen müssen, die bereits anderweitig geplant hatten“, bedauerte Ursula Brauer. So kamen teilweise neue Händler zur Börse, die sich allesamt über das Interesse der Besucher mehr als zufrieden zeigten. „Ich bin zum ersten Mal eingeladen worden und sehr überrascht, wie breit gefächert das Publikum ist“, wie Ralph Richter aus Gornau im Erzgebirge sagt. Für ihn ist es besonders schön, Hobby und Beruf miteinander zu verbinden. Mineralien zu sammeln ist das eine; tägliche Führungen durch das Bergwerk „Molchner Stolln“ anzubieten, das andere. Zum ersten Mal ist auch der Granat-Spezialist Bernd Gintenreiter aus Zwickau dabei, der nicht nur Topas vom einheimischen Schneckenstein, sondern auch Granatschmuck aus Böhmen, Japan oder Kanada präsentierte. Jochen Berg kam ebenfalls erstmalig zur Börse: „Die Leute bekunden großes Interesse“, so der Hallenser, der unter anderem „Spezialitäten aus dem Harz“, wie Schlangengips mit nach Greiz brachte. Zum ersten Mal mit ihrem Stand präsent waren auch zwei Händler aus dem benachbarten Tschechien. Tomas Adamec aus Prag hatte neben den Mineralien auch Grubenlampen in verschiedenen Größen im Angebot. „Ich bin sehr froh, dass so viele Menschen den Weg zu uns fanden“, resümierte Ursula Brauer am Abend. Über dreihundert Gäste hatten die Schmuck-und Mineralienbörse aufgesucht. Die vierte Börse fest im Blick, hat Ursula Brauer schon die ersten Tischreservierungen aufgenommen. „Ich möchte um einen Stand erweitern“, wie Matthias Borchardt, der ganzjährig am Kyffhäuser seine Marktstände betreibt, bereits anmeldete.

Antje-Gesine Marsch @25.08.2014

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