Bildbeschreibung → Alexander Schulze wurde als neuer Bürgermeister der Stadt Greiz vereidigt.

Alexander Schulze als Bürgermeister der Stadt Greiz vereidigt

Zur Sitzung des Stadtrates am 4. Juli wurde Alexander Schulze (parteilos) als Bürgermeister der Stadt Greiz vereidigt

GREIZ. Als ältestes Stadtratsmitglied nahm am Mittwochabend Helgard Gothe (Die Linke) dem am 15. April 2018 gewählten neuen Bürgermeister der Stadt Greiz, Alexander Schulze (parteilos) den Amtseid ab: „Ich schwöre, das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und die Verfassung des Freistaats Thüringen sowie alle in der Bundesrepublik geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft und unparteiisch zu erfüllen“, so der Wortlaut.
Zahlreiche Präsente erhielt der neuen Rathausschef von den Fraktionen. Lediglich IWA-Chef Jens Geißler meinte lachend, in der Wirtschaft sei es Usus, Geschenke erst nach dem Erfolg zu überreichen.
In seiner Antrittsrede bedankte sich Alexander Schulze noch einmal bei den Bürgern für das ausgesprochene Vertrauen, das für ihn „Verpflichtung und Auftrag zugleich“ ist. Einen Dank sprach er zudem seiner Familie, Freunden und Bekannten, seiner Ehefrau, den unermüdlichen Helfern und auch seinem Amtsvorgänger Gerd Grüner aus, „der die Geschicke dieser Stadt zwölf Jahre lang lenkte“.
Mit „großer Achtsamkeit“ werde er nun sein Amt antreten und „im Sinne aller Greizer ausüben“. „Ich reiche allen die Hand, nehme auch die Herausforderungen an. Jetzt gilt es, die Kräfte zu bündeln, für ein neues Miteinander im Sinne unserer Kreisstadt.“
Das bislang „ständige Gegeneinander“, bremse; nun gelte es, Verantwortung zu übernehmen und einen „wertschätzenden Umgang – fair und auf Augenhöhe“ miteinander zu pflegen.
„Bürgerpolitik für unsere schöne Stadt“, nannte Alexander Schulze als primäres Ziel.
Für ein verbindendes Miteinander stehe er nun an erster Stelle und verwies beispielsweise auf die neue Sitzordnung im Stadtrat. Fortan nehmen im Präsidium neben dem Stadtratsvorsitzenden Dr. Andreas Hemmann und dem Bürgermeister auch alle Amtsleiter der Stadt Greiz Platz.
Nach „guten Lösungen“ zu suchen, auch im Wissen um die „schwierige haushalterische Situation“, sei wichtig. Nun müsse man eine belastbare Ist-Analyse erstellen und gemeinsam mit der Rathaus-Mannschaft anstehende Probleme lösen.
„Wirtschaftsförderung ist Chefsache“; auch werde man die Bereiche Verkehr, Parksituation und Einzelhandel anpacken und die Thematik „Schrottimmobilien“ in den Fokus rücken.
Im Gespräch sei er zudem mit der Landesentwicklungsgesellschaft LEG zwecks Gründung eines Technologieparks.
Junge Familien zu unterstützen, etwa mit dem Ausweisen von Bauland oder Schaffen von Kindergartenplätzen, sowie die Pflege der Greizer Freizeit-und Kulturlandschaft stehen auf der Agenda des neuen Stadtoberhaupts ganz weit oben.
„Erste Baustelle“ wird sein, nach den Sommerferien den Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 einzubringen und bis zum Jahresende den Haushalt zu beschließen.
Die weitere finanzielle Unterstützung der Vereine werde er ebenfalls fortführen, versprach Schulze.
Entsprechend seines Wahlmottos „Greiz kann mehr“ wolle er Freude an der Mitgestaltung und dem Dialog wecken. Da man Erfolge nicht nach Jahren, sondern nur an Taten misst, sprach Alexander Schulze den Wunsch aus, dass ihm „viele gute Taten“ gelingen mögen.

Antje-Gesine Marsch @05.07.2018

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