Antrag in Ausschuss verwiesen

Im Stadtrat heiße Diskussion um Schulstandorte

Fraktion Die Linke bringt Vorschlag einer Bestattungsvariante in den Stadtrat ein

GREIZ. Eine Bestattungsvariante, die eine Alternative zwischen einem Einzelgrab und einer anonymen Gemeinschaftsgrabstätte darstellt, schlug Helgard Gothe (Die Linke) in der jüngsten Stadtratssitzung vor und beantragte die Erweiterung der Friedhofssatzung der Stadt Greiz mit dem Passus, eine Urnengemeinschaftsgrabstätte für jeweils acht bis maximal 20 Plätze anzulegen.

„In der Mitte könnte eine Stele aufgestellt werden, die neben den Namen der Verstorbenen auf Geburts- und Sterbedatum aufweist“, so Gothe. Auf diese Art werde den Angehörigen die Möglichkeit gegeben, ihre Trauer auf eine bestimmte Stelle zu lenken, wie die Fraktionsvorsitzende erklärt. Die Kosten sollen über die Friedhofsgebühren geregelt werden. Wegen „ungeklärter Finanzierung“ stellte der CDU-Fraktionsvorsitzende Jürgen Frantz den Antrag, die Sache zurück in den Ausschuss zu schicken, was mit 26 Ja-Stimmen und einer Enthaltung auch getan wurde.

Antje-Gesine Marsch @06.03.2012