Bürgerinitiative Greiz: Winterdorf wurde zum Erfolg

Bürgerinitiative Greiz: Winterdorf wurde zum Erfolg
Die Mitglieder des Vereins Bürgerinitiative: v.l. Ralf König, Volker Schmidt, Thomas Hönsch, Thomas Steinbach, Martin Wohlgefahrt, Stefan Schmidt und Ramona Hanauer.

Ein etwas anderer Weihnachtsmarkt erfreute die Greizer und ihre Gäste
GREIZ. Vom 18. Dezember bis 10. Januar erfreute ein etwas anderer Weihnachtsmarkt die Greizer und ihre Gäste: das „Winterdorf“ an der Vogtlandhalle Greiz. Organisiert wurde es von der Bürgerinitiative „Weil wir Greiz lieben“ e.V. – einem erst im letzten Jahr gegründeten Verein, der derzeit 19 Mitglieder zählt. Trotz des relativ kurzen Bestehens kann die BI, wie sie kurz genannt wird, schon auf eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen zurückblicken; beispielsweise den Schlossbergputz oder die Gesprächsreihe „Greizer Geplauder“, die bereits sieben Auflagen erfuhr.
Ein „Winterdorf“ zu errichten, wurde bereits zur Vereinsgründung im März 2015 auf die Agenda gebracht. Zwar avisierte man damals den Schlossgarten als Lokalität, „doch darin hätten sich die Leute vielleicht verlaufen“, so der Vereinsvorsitzende Thomas Hönsch im Gespräch. Die Initialzündung, das Winterdorf vor der Vogtlandhalle Greiz zu betreiben und aufzubauen, sei letztlich von Fleischermeister Andreas Malz gekommen. Insgesamt öffnete das Winterdorf neun Mal seine Pforten und lud zu Deftigem vom Rost, Glühwein, Crepes und natürlich gemütlichem Beieinander ein. „Die Zeit war einfach großartig, der Versuch ist geglückt, das Winterdorf wurde sehr gut angenommen“, so Hönsch resümierend. „Die Leute, vor allem aus der Neustadt, waren zu Beginn natürlich neugierig. Doch dann kamen die Gäste ganz gezielt, um sich hier zu treffen“, ergänzt Volker Schmidt. Auch der Gast mit dem kürzesten und dem weitesten Heimweg wurde begrüßt, so Stefan Schmidt mit einem Augenzwinkern – der eine kam gleich aus der Nachbarschaft in der Carolinenstraße und der andere aus Jerewan.
Am Konzepts des Winterdorfes wollen die Vereinsmitglieder auf jeden Fall festhalten: „Natürlich haben wir noch viele Ideen, die wir im nächsten umsetzen wollen“, sprechen die Schmidt-Brüder beispielsweise über Straßenmusik oder andere kulturelle Rahmenprogrammpunkte. Natürlich gebe es Dinge, die man erst durch Erfahrung und in der Praxis einschätzen könne; doch wachse man mit seinen Aufgaben. So wolle man beispielsweise die Öffnungszeiten der Vogtlandhalle Greiz nicht unbedingt in die eigene Planung einbeziehen, sondern unabhängig gestalten. „Auch eine Erfahrung“, wie Stefan Schmidt zugibt. Auf jeden Fall wollen die BI’ler Ende des Jahres, wenn das Winterdorf wieder einlädt, noch mehr Vereine an der Seite wissen. „In diesem Jahr waren der 1.FC Greiz und der Verein the.aRter mit vor Ort“, so Thomas Hönsch. Für die Vereine ergebe sich die Möglichkeit, ihre Kassen aufzufüllen und sich unabhängig von jeglicher Förderung auf eigene Füße zu stellen. „Jeder Verein hat die Chance, hier einen Stand zu betreiben“, ermuntert Thomas Hönsch die Verantwortlichen. Bereits im Frühjahr werden sich die Mitglieder der Bürgerinitiative zusammensetzen und das „Winterdorf 2016/2017 planen, schaut der Vereinschef bereits voraus.
„Wir danken der Stadtverwaltung Greiz, der Greizer Freizeit und Dienstleistungs GmbH, der Vogtlandhalle Greiz, der Brasserie Malz und der Bewachungsfirma Reinhard Hilbert für die tolle Unterstützung“, so Thomas Hönsch abschließend.

Antje-Gesine Marsch @11.01.2016

Werbeanzeigen