Die Geschichte eines Posters

26 Stunden waren die Mitglieder des Greizer Fanfarenzuges auf den Beinen, um schließlich gut in Calgary/Kanada einzutreffen.
26 Stunden waren die Mitglieder des Greizer Fanfarenzuges auf den Beinen, um schließlich gut in Calgary/Kanada einzutreffen. Foto: René Kramer

Sichtlich gerührt war Michael Lippert, als er im Frankfurter Flughafen dieses Poster seiner Tochter auspackte.

Frankfurt/Greiz. „Könnt ihr euch vorstellen, das hat meine fünfzehnjährige Tochter letzte Woche für mich gemacht?“, erklärte er seinen Vereinskameraden. „Sie hat sich heute früh den extra den Wecker gestellt, um es mir zu geben.“ Für den stolzen Papa Michael war es montags früh eine große Überraschung gewesen.
Für einen kurzen Augenblick dachten alle Umstehenden an Ehepartner, Freunde, Verwandte, Eltern und Kinder, die den Verein bei der Vorbereitung und der Durchführung aller Events und auch dieser Reise unterstützen. Denn allen ist bewusst, dass auf jeden Musiker viele Unterstützer kommen: Eltern- und Großelternfahrdienste zum Training und zu Veranstaltungen, Verpflegung, finanzielle Unterstützung und vor allem Zeit, die investiert wird sowie das Verständnis für ein ausgefallenes und zeitraubendes Hobby.
Alle Aktiven und Ehemaligen des Fanfarenzug Greiz e.V. möchten sich auf diesen Weg von ganzem Herzen bedanken bei ihren Familien, Freunden und Unterstützern. Ohne Euch wären unsere Erfolge nicht möglich gewesen und wir wären nie nach Calgary zu einer Weltmeisterschaft gefahren.

Renè Kramer