Durch’s Vogtland in vier Tagen

Durch's Vogtland in vier Tagen
Im Fürstlich Greizer Park verabschieden sich die Führungsgäste offiziell von Holger Wittig.

Expedienten aus ganz Deutschland ließen sich vom Vogtland und dessen „Sinfonie der Natur“ begeistern
GREIZ/PLAUEN. „Die Weiterempfehlung des Vogtlands als Reiseziel sowie die Vermarktung über Reisebüros“ nannte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Vogtland (TVV), Dr. Andreas Kraus als primäres Anliegen, acht Expedienten aus ganz Deutschland nach Plauen einzuladen. Neben einem geführten Stadtrundgang besichtigten die Reiseveranstalter seit Freitag die beiden größten Ziegelsteinbrücken der Welt und die Vogtland Arena in Klingenthal. Zudem tauchten die Gäste in die Erlebniswelt Musikinstrumentenbau in Markneukirchen ein, erfuhren die Geheimnisse der Plauener Spitze und schauten im König Albert Theater in Bad Elster hinter die Kulissen. Auch die geschmacklichen Köstlichkeiten der Region wurden den Gästen nicht vorenthalten, wie Dr. Andreas Kraus verriet. Mitorganisator dieser Studienreise war die Willy-Scharnow-Stiftung, die sich seit Gründung im Jahr 1953 durch den Bremer Kaufmann große Verdienste auf dem Gebiet der Aus-und Weiterbildung von Inhabern, Geschäftsführern und Mitarbeitern von Reisebüros erworben hat. Letzte Station der Vogtland-Rundreise war die Schloss-und Residenzstadt Greiz, wo die Expedienten bei einer Stadtführung mit Holger Wittig in die Historie der Stadt eingeführt wurden. Zum Abschlussgespräch traf sich die Gruppe im Festsaal des Sommerpalais. „Wir hatten vier aufregende Tage“, wie Ute Kruse gestand. Die im Vogtland geborene und in Leipzig Aufgewachsene betreibt heute in Magedeburg ein Reisebüro. „Wir nehmen eine Fülle von Eindrücken und Erlebnissen mit nach Hause“, wie alle einhellig versicherten. „Ich fühle mich schon fast wie eine echte Vogtländerin“, wie eine Teilnehmerin unter Zustimmung sagte. Für die meisten war das Vogtland bislang ein „weißer Fleck“, der nun allerdings grün sei und Konturen angenommen habe. „Hier ist die Natur noch so ursprünglich“, lobte eine Expedientin aus dem Schwäbischen; die „herrliche Architektur in den Städten“ war einer Teilnehmerin aus Bayern aufgefallen. Die Expedienten bedankten sich herzlich für die „perfekte Organisation“ der Studienreise. „Natürlich war es nur ein kleiner Streifzug durch das Vogtland“, so Dr. Kraus. Doch schlage er vor, bei nächsten Mal noch stärker in andere regionale Teile, wie etwa zur Osterburg in Weida als Wiege des Vogtlands, vorzustoßen. Im Namen der Landrätin des Landkreises Greiz, Martina Schweinsburg (CDU) entbot Wirtschaftsförderer Steffen Täubert seine herzlichen Grüße. Seit der Fusionierung der beiden Tourismusverbände Thüringen und Vogtland im letzten Jahr habe man bereits viel erreicht, um die Destination Vogtland für die Touristen noch interessanter zu gestalten. Als kleines Präsent übergab er den Expedienten einen Stick mit Infomaterial in Wort und Bild über das schöne Vogtland.

Antje-Gesine Marsch @31.08.2015