Fanfarenzug Greiz reist nach Calgary

Die Mitglieder des Fanfarenzuges Greiz sind gut in Calgary eingetroffen

CALGARY/GREIZ. „Es war ganz eigenartig“, so erzählt Vereinschef Michael Lippert bei seiner Ankunft am Flughafen Frankfurt. „Die Oßwaldstraße war hell erleuchtet. Das habe ich noch nie erlebt.“
Gegen 3 Uhr machte er sich mit seinem Handgepäck auf den Weg zum Vereinsheim, um die mitreisenden Musiker zu begrüßen.
Doch da standen schon der Greizer Bürgermeister Alexander Schulze, das MDR-Fernsehen, das Vogtlandradio, das ehemalige Greizer Reußenpaar und noch viele andere Förderer und Fans. Organisiert hatte die alles Jan Popp.
Und so gab es früh kurz nach 3 Uhr ein großes Hallo und Frühstück in der Greizer Oßwaldstraße für die überraschten Reiseteilnehmer.
Bernd Jahn, Chef des Fördervereins, ließ es sich nicht nehmen, den Musikern viel Erfolg und eine schöne Zeit zu wünschen.
Danach ging es mit dem Bus zum Erfurter Hauptbahnhof. Dort bestiegen die Reisenden den ICE Richtung Frankfurt.
In der Zwischenzeit lieferten Lars und Mandy Vogel die Koffer und Instrumente am Frankfurter Flughafen ab. Denn diese wurden mit Unterstützung des VAG Autohauses in Greiz separat nach Frankfurt gefahren.
Mit einer rund 50-minütigen Verspätung startete das Flugzeug von Frankfurt nach London. Im Check-in-Bereich des Flughafens Heathrow treffen die Greizerinnen und Greizer auf die Ostseefanfaren aus Sellin/Rügen. Den Sprung über den großen Teich absolvieren die befreundeten Vereine zusammen.

Kleiner Nachtrag dazu:
Mittlerweile ist es 23:30 Uhr in Calgary. In thüringischen Greiz ist es schon Dienstag früh 7.30 Uhr Alle Reisenden haben ihre Zimmer bezogen und schnell zog Ruhe ein auf den Gängen.
Nach 26 Stunden von Greiz nach Canada freuen sich alle auf die erste Nacht in Nordamerika.
Ein besonderes Highlight war dieser Tag für Musiker und Sponsor Holger Kanis. Sein Geburtstag dauerte 32 Stunden Dank der Zeitverschiebung.

René Kramer @02.07.2019

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