Garant für volles Haus

Frühlingskonzert des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz
Schulleiter Jens Dietzsch und die Musikpädagoginnen Frau Pönitz (l.) und Frau Figura gratulieren Lisa Schmidt zur Delegierung nach Stuttgart, wo die Sechstklässlerin bei "Jugend musiziert" auftritt.

Frühlingskonzert des Ulf-Merbold-Gymnasiums mit viel Begeisterung angenommen
GREIZ. Zum dritten Mal in Folge ausverkauft: die Schülerkonzerte des Ulf-Merbold-Gymnasiums sind seit langem ein Garant für ein volles Haus. So auch am Mittwoch, als in der Vogtlandhalle das traditionelle Frühlingskonzert stattfand. Mit dem Kanon „Spring, spring“ und Felix Mendelssohn Bartholdys „Leise zieht durch mein Gemüt“ eröffnete der Chor unter Leitung von Frau Pönitz (Klavier Frau Ludwig) den musikalischen Reigen. Auf dem Keyboard interpretierte Max Steudel Peter Maffays Klassiker „Ich wollte nie erwachsen sein“, gefolgt von Robin Tautkus, der auf der Gitarre „Now she’s singing again“ interpretierte. Die Gesangsgruppe unter Leitung von Christiane Lorenz intonierte stimmschön Jakob Krembergs Titel „Grünet die Hoffnung“, der aus dem 17. Jahrhundert stammt. Textsicher trug Niklas Meißner Goethes „Osterspaziergang“ vor.Die Saxophongruppe unter Leitung von Dietmar Störr brachte drei schwungvolle Stücke zu Gehör. Herzlichen Beifall bekam auch Lisa Schmidt, die aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Cats“ sehr ausdrucksvoll das Lied „Memory“ sang. Auf dem Klavier interpretierte Dominik Bertram den 1. Satz von Joseph Haydns „Divertimento“, bevor Magdalena Walter frisch auf der Klarinette Milows „You and me“ blies. Im Duett Gitarre/Violine musizierten Jana Hellfritzsch und Anna Maria Landgraf „When I first met you“ von Walther Theisinger. „Pictures of you“ trug die Klasse 8 c unter Begleitung von Frau Pönitz vor und erhielt dafür viel Applaus. „Fluch der Karibik“ – ein sicher für eine Gitarrengruppe schwierig zu interpretierendes Stück wurde unter Leitung von Ronny Kerl interessant zu Gehör gebracht. „I will survive“ wurde vom Chor lebendig intoniert. Die Bläsergruppe, die von Johanna Schmidt am Schlagzeug unterstützt wurde, begeisterte mit Henry Mancinis „The Pink panther“. „Nothing else matters“ von der Gruppe Metallica hatten sich Remus Etzold und sein Lehrer Steffen Hempel auf den Notenständer gelegt. Eine sehr ungewöhnliche, aber begeisternde Version des Rockklassikers. Raliza Pawlowa konnte einmal mehr gesanglich überzeugen und interpretierte „Home town glory“, am Klavier begleitet von Peter Sumpf. Für Begeisterung sorgte ebenfalls der kreative Auftritt der Tanzgruppe zur Melodie „Mambel“. Rockig wurde es zum Ende des ersten Programmteils mit der Schülerband „Hellvean“ die die Eigenkomposition „Somewhere“ vortrug. Der zweite Teil des Programms stand dann ganz im Zeichen moderner Musik: „Ich geh in Flammen auf“ von „Rosenstolz“ wurde vom Musikkurs der 11. Klassen und Instrumental-Solisten vorgetragen. An den Titel „Wonderwall“ von „Oasis“ wagten sich Lisa Gruner und Isabell Stiebert, musikalisch unterstützt von John Paul Griebenow an der Gitarre, Jan Watzek am Bass und Stanley Knoll am Schlagzeug. Emotional und überzeugend trug Stefan Heyne den Titel „Through the glass“ vor, begleitet von Bastian Öhrl an der Gitarre. Beeindruckend musizierte auch das Duo Bastian Öhrl (Gitarre) und Tim Tittes (Klavier), das den Titel River flows in you“ zu Gehör brachte. Für „Can’t stop“ der „Red Hot Chili Peppers“ bekam Angie Suhr viel Applaus; begleitet wurde die junge Sängerin von Stefan Romroth (Gitarre), Jonas Hufenbach (Bass) und Lukas Walther (Schlagzeug); „Dynamite“ entzündete Peter Sumpf im Anschluss auf dem Klavier. Eine schöne Version des Titels „Jar of hearts“ von Christina Perri interpretierte Sophie Pfliegner, am Klavier von Bastian Öhrl und der Violine von Clemens Rohleder virtuos begleitet. Ein „Rockmedley“ brachte zum Abschluss die Band um Bastian Öhrl mit Michael Große (Gitarre), Felix Schenderlein (Bass) und Lukas Walther (Schlagzeug) auf die Bühne der Vogtlandhalle. Als Moderatoren führten Florian Güther und Stefanie Gröhl heiter durch das fast dreistündige Programm. Schulleiter Jens Dietzsch dankte im Anschluss noch einmal allen Beteiligten für die tollen Beiträge, die einmal mehr die hohe Qualität des musikalischen Engagements der Gymnasiasten widerspiegelten.

Antje-Gesine Marsch @25.04.2012