Gewässerunterhaltungsverband Weiße Elster/ Weida gegründet

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Bürgermeister Alexander Schulze

Gewässerunterhaltungsverband Weiße Elster/ Weida mit Sitz in Greiz hat sich in der Vogtlandhalle Greiz gegründet

GREIZ. Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. Vorausgegangen sind zahlreiche Beratungen im Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz zur Neuordnung des Wasserwirtschaftsrechts und das Gesetz über die Bildung von Gewässerunterhaltungsverbänden.
Bis zum 31.Dezember obliegt demnach die Gewässerunterhaltung der Gewässer zweiter Ordnung noch den Gemeinden. Ab 01. Januar 2020 geht die Aufgabe auf den neuen Gewässerunterhaltungsverband über.
Die Aufgabe wird vollständig vom Land finanziert. Hierfür stehen 15,5 Millionen zur Verfügung für 20 neue Verbände in Thüringen. Neben einer Anschubfinanzierung im Jahr 2019 stehen dem neuen Gewässerunterhaltungsverband Weiße Elster/ Weida jährlich rund 600.000 Euro für die Arbeit des Verbandes zur Verfügung, so Alexander Schulze, der seit mehr als 6 Monaten den Aufbaustab leitet.
Das Gebiet erstreckt sich von Greiz u.a. über Zeulenroda bis nach Dittersdorf, Auma, Lederhose, Harth-Pöllnitz, Weida, Wünschendorf, Berga und Mohlsdorf. Der Flächenanteil beträgt rund 69.000 Hektar und fast 700 Gewässerkilometer. 47 Gemeinden sind Mitglieder im neuen Verbandsgebiet.
Bei der Gründungsveranstaltung in der Vogtlandhalle wurde die Satzung beschlossen. Danach ist der Sitz des Verbandes in Greiz. Hier entstehen attraktive neue Arbeitsplätze.
Gesucht werden neben einem Geschäftsführer auch ein Verbandsingenieur und Flussarbeiter. Die Stellen werden zeitnah ausgeschrieben.
Zum Verbandsvorsteher wurden Alexander Schulze/ Greiz und zum Stellvertreter Kai Dittmann/ Langenwetzendorf berufen. Weitere Mitglieder des Vorstands sind Petra Pampel/ Mohlsdorf, Nils Hammerschmidt/ Zeulenroda, Frank Schmidt/ Auma, Heinz Hopfe/ Weida und Heinz-Peter Beyer/ Berga-Elster.
Jetzt gilt es, mit der vorgegebenen Finanzausstattung eine kontinuierliche und nachhaltige Gewässerunterhaltung zu organisieren, um einen effektiven Hochwasserschutz zu erreichen und das Beste daraus zu machen. Wichtig sei jetzt die schnelle Umsetzung der weiteren Schritte, so Schulze.

Pressemitteilung Stadt Greiz @07.09.2019

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