Göltzschtalradweg auf Zielgerade

Göltzschtalradweg auf Zielgerade
Stephan Hösl und Christian Tischner (CDU)

Stephan Hösl und Christian Tischner (CDU) widersprechen FDP-Landtagskollegen Dirk Bergner energisch

Greiz/Netzschkau. „Der Göltzschtalradweg zwischen Thüringen und Sachsen ist seit langem ein Thema in beiden Freistaaten“, betont Christian Tischner, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, und widerspricht damit seinem FDP-Landtagskollegen Dirk Bergner deutlich. Bergner hatte in einer Pressemeldung von schlechten Nachrichten aus Thüringen gesprochen und darüber, dass der Göltzschtalradweg in Thüringen kein Thema sei. „Genau das Gegenteil sei der Fall“, wie CDU-Politiker Tischner weiß.

Der Radweg, der Thüringen und Sachsen entlang der weltberühmten Göltzschtalbrücke verbinden soll, sei leider schon viel zu lange ein Thema. Gemeinsam mit seinem CDU-Kollegen im sächsischen Landtag, Stephan Hösl aus Netzschkau, habe er sich bei den Ministerpräsidenten und in den beteiligten Städten und Gemeinden für das Projekt stark gemacht. Auch die Bürgermeister der Region stehen geschlossen hinter den Planungen.

Allerdings ist es wegen der Topografie und der Vielzahl der Flurstücke nicht einfach, eine attraktive Trasse zu realisieren. Verschiedene Projektvarianten werden gegenwärtig geprüft. Schon im Vorjahr hatten Tischner und Hösl nach einem Gespräch mit Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) mitteilen können, dass breite Unterstützung für einen zügigen Baubeginn dieses wichtigen Tourismusprojektes besteht. „Auf der nächsten gemeinsamen Kabinettssitzung der Landesregierungen von Sachsen und Thüringen wird der Göltzschtalradweg auf der Tagesordnung stehen“, informieren Stephan Hösl und Christian Tischner.

Kathrin Schulz