Greizer CDU: Kreisstadt-Status macht sich nicht an der Größe fest

Fürstliche Schloss und Residenzstadt Greiz 2016
Blick über die Carolinenstraße in Richtung klassizistisches Ensemble der Stadt Greiz. Aufnahme von Ende April 2016.

Greizer CDU positioniert sich gegen Vorschlag der Linken – Beschlussvorlage im Stadtrat Greiz

GREIZ. Der Beschlussvorschlag der Linken verstößt gegen den Stadtratsbeschluss „Für den Erhalt der Kreisstadt Greiz und des Landkreises Greiz“ vom Dezember 2016. Die Begründung entlarvt die wahren Absichten hinter der Aktion: Geht die Linke doch aus von einem Großkreis, in dem sich Greiz als Kreisstadt behaupten müsse.

Und stellt somit fest, dass der Landkreis Greiz in seiner bestehenden Form diese rot-rot-grüne Gebietsreform nicht überleben werde. Den Greizer Status einer Kreisstadt zu stärken, liegt auch der CDU am Herzen. Doch Attraktivität und Leistungsfähigkeit eines Mittelzentrums machen sich nicht allein an der Größe fest, wie schon im Dezember im genannten Beschluss erläutert.

Zweitens ruft die Linke hier auf, eine Freiwilligkeitsphase zur Gebietsreform zu nutzen, die real keine ist. Weil sich die Landesregierung unterm Strich Änderungen vorbehält, die in ihre am Erfurter Reißbrett entstandene Thüringenkarte passt. Somit wären die von der Linken jetzt geforderten Fusionsgespräche für uns lediglich vorauseilender Gehorsam in Sachen Gebietsreform.

„Die CDU setzt vielmehr auf die Erhaltung des Landkreises Greiz und auf die kommunale Selbstständigkeit im ländlichen Raum“, macht CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Tischner abschließend klar.

Pressemitteilung CDU-Stadtratsfraktion Christian Tischner @02.03.2017

Advertisements

Veranstaltungen Vogtlandhalle Greiz