Greizer Gymnasiasten präsentieren Seminarfacharbeit

Greizer Gymnasiasten präsentieren Seminarfacharbeit
Nach erfolgreich präsentierter Seminarfacharbeit: v.l. Lukas Keil, Jana Hellfritzsch, Emily Hellfritzsch und Magdalena Walter.

Im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit beschäftigen sich vier Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz mit dem Thema „Wege zur Steigerung der mentalen Fähigkeit“
GREIZ. Im Rahmen ihrer Seminarfacharbeit beschäftigen sich vier Schüler des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz mit dem Thema „Wege zur Steigerung der mentalen Fähigkeit“. Am Dienstagabend stellten die Elftklässler die Ergebnisse in der Bibliothek vor.
Bestens vorbereitet zeigten sich Lukas Keil, Emily Hellfritzsch, Jana Hellfritzsch und Magdalena Walter, als sie in ihrem Vortrag das Thema näher beleuchteten. Lukas Keil sprach eingangs über das Gehirn des Menschen im Allgemeinen. Besonders die Großhirnrinde, lat. Cortex, könne gezielt trainiert werden, so der Gymnasiast. Auf den schrittweisen Aufbau der mentalen Stärke ging Magdalena Walter ein. Wichtig sei, „mit sich selbst zufrieden“ zu sein. Dabei gelte es, destruktive in konstruktive Gedanken umzuwandeln. Diese beeinflussen wiederum die Gefühle und das Verhalten. „Erfolg beginnt im Kopf“, zeigt sich die Elfklässlerin überzeugt. Hürden im Kopf müsse man überwinden und Ängste akzeptieren. Das Führen eines Stresstagebuchs, in dem „kleine und große Leistungen“ vermerkt werden, sei ein guter Schritt, gegen Oberflächlichkeit und Verkrampftheit anzugehen.
Entspannungsübungen in Form von autogenem Training stellte Emily Hellfritzsch vor. „Sie basieren auf Autosuggestion und sollte am besten in einem abgedunktelten Raum in einem Zeitraum von 15 bis 30 Minuten durchgeführt werden“, schlug die Gymnasiastin vor. Allerdings nur unter qualifizierter Anleitung, so Emily. Gehirnjogging in Form von Kreuzworträstel-Lösen sei ebenfalls anzuraten.
Anwendungsbereiche und Erfolge standen im Fokus der Erklärungen von Jana Hellfritzsch. In der heutigen Zeit, in der enormer Leistungsdruck vorherrscht und zu Krankheiten wie Burnout führen kann, gewinne das mentale Training einen immer höheren Stellenwert. Es sei zudem für “alle Bereiche des Lebens förderlich”. Auch Prüfungsängste könne man dadurch eindämmen; ebenso der Demenz vorbeugen. Von der Entspannung profitiere auch das Klima innerhalb der Familie, ließ Jana wissen, die diese Entspannungsübungen auch selbst anwendet.
Die vier Gymnasisten luden im Anschluss ein, verschiedene Spiele und Bilder zum mentalen Training zu beschauen. Ihren herzlichen Dank sprachen die Jugendlichen an Fachschaftsberaterin Dr. Med. Ute Sabri und Pädagogin Sabine Seifert aus.

Antje-Gesine Marsch @12.05.2016

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