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IG Greizer Neustadt lud zur Jahreshauptversammlung ein

IG Greizer Neustadt lud zur Jahreshauptversammlung ein
Der Vorstandsvorsitzende der IG Neustadt, Steffen Winkler, begrüßt die Mitglieder und Gäste der Jahreshauptversammlung.

Blick auf Zurückliegendes und Kommendes – Rege Diskussion über gesteckte Ziele
GREIZ. Der Frühjahrsputz, die Neustadtbegehung mit dem Greizer Bürgermeister, die Kanu-Fun-Regatta, das Bolzplatzturnier, die Verleihung der Neustadtperle sowie die Herausgabe des Magazins „Greizer Elsterbogen“ werden auch in diesem Jahr auf der Agenda der Interessengemeinschaft „Greizer Neustadt“ ganz oben stehen. Das bekräftigten die Vereinsmitglieder zur Jahreshauptversammlung am Dienstagabend, die erstmals im Nachbarschaftshaus der Volkssolidarität in der Juri-Gagarin-Straße auf dem Greizer Reißberg stattfand. Alle Vorschläge, die Vorstand Steffen Dinkler in einem Plan zusammenfasste, wurden einstimmig angenommen und deren Verwirklichung in den Fokus gerückt. Zuvor zog der Vereinsvorsitzende ein kurzes Resümee zu den Aktivitäten des letzten Jahres. In der Neustadt habe sich einiges getan, so Steffen Dinkler und führte als Beispiele den Bundeswettbewerb „Entente florale“, Maßnahmen zum Hochwasserschutz, den Bau des Kindergartens auf dem alten Greika II/2-Areal oder die „hochkarätige“ THÜBRIA-Ausstellung in der Vogtlandhalle Greiz an.
Die Ansiedlung der Firma CIT in der Rudolf-Breitscheid-Straße 10 und die Eröffnung eines Sporthauses in der Carolinenstraße seien auf geschäftlichem Gebiet zu erwähnen, auch würde das Wohnprojekt der GWG Gestalt annehmen. Auf Vereinsebene sei ebenfalls einiges auf den Weg gebracht und verwirklicht worden. Etwa die Wahl des neuen Vorstandes, die Beteiligung am Bundeswettbewerb „Entente florale“ am Neustadtkreisel, die 5. Kanu-Fun-Regatta, zwei Infoveranstaltungen und das Bolzplatzturnier im Rahmen des Greizer Neustadtfestes. Ein Novum stellte die Verleihung der 9. Neustadtperle in einer bestimmten Kategorie dar, betonte Vorstandsmitglied Rico Beyse. Im Jahr 2014 habe man das „Attraktivste Treppenhaus“ bewertet und so „frischen Wind“ in die Vergabe gebracht. Als Sieger wurde von der Jury das historische Treppenhaus der Begegnungsstätte der Volkssolidarität in der Carolinenstraße 48/50 ermittelt.
Steffen Dinkler freute sich, an diesem Abend drei neue Vereinsmitglieder in den Reihen des Neustadtvereins zu begrüßen: Rechtsanwältin Annette Heinz, Unternehmer Hans Czerwinski und Heizungsbauer Jörg Ditscherlein. Zudem sprach er den einzelnen Projektgruppen der Interessengemeinschaft seinen herzlichen Dank für die hervorragende Arbeit des letzten Jahres aus. Die Mitgliederzahl sei mit 51 Mitgliedern stabil geblieben, drei Austritten standen drei neue Mitgliedschaften gegenüber. Gerd Deckinger, der den Bericht der Revisionskommission verlas, lobte die „vorbildliche Buchführung“, die man gut habe prüfen können. Christian Tischendorf ermunterte die Vereinsmitglieder, sich als Redakteure in das Jahresmagazin „Greizer Elsterbogen“ einzubringen. Die jährlich stattfindenden Kanu-Fun-Regatta stand anschließend im Zentrum der Diskussion: Dr. Olaf Geidel schlug vor, sie über die Stadtgrenzen von Greiz noch besser zu bewerben, Michael Scheffel fragte, ob man daran denke, vielleicht eine Abendveranstaltung durchzuführen, dann wäre das Ende nicht immer so „abrupt“. Uwe Liebold gab zu bedenken, dass es am Abend an der Weißen Elster „recht kalt“ sei. Man müsse ins Kalkül ziehen, dass das Wetter auch einmal nicht so mitspiele wie in den letzten Jahren. Die Idee, eine Beach-Party zu organisieren, stieß zwar auf Interesse, wurde aber letztlich verworfen. Das Rahmenprogramm attraktiver zu gestalten, schlug Jan Popp vor; den Spaßmobilen, die im letzten Jahr erstmals starteten, einen größeren Rang einzuräumen, wünschte sich Gerd Deckinger. Jan Popp äußerte die Idee, diese Spaßmobile vielleicht am Schluss der offiziellen Regatta starten zu lassen; quasi als „Highlight des Abends“. Der regen Diskussion, der eine einstimmige Satzungsänderung folgte, schloss sich ein gemütliches Zusammensein an. Die eifrigen Mitarbeiter der Volkssolidarität um Geschäftsführer Erhard Matschke hatten alles perfekt vorbereitet. Im Anschluss stellte Herr Matschke in einem interessanten Vortrag den Sozial-und Wohlfahrtsverband in Wort und Bild vor.

Antje-Gesine Marsch @06.03.2015

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