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Kamprad-Verlag ehrt Klasse 7c des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz

Kamprad-Verlag ehrt Klasse 7c des Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz
Zur Ehrung der Klasse 7c des Ulf-Merbold-Gymnasiums Greiz waren anwesend: v.l. Schulleiter Jens Dietzsch, Verleger Hans-Jürgen Kamprad, Volksbank-Filialleiterin Sandra Wischkony, sowie die Schüler Mathis Hoffmann, Anna-Lena Marsch, Elisa Jungk und Leonie Peinl.

Schüler belegten bei mitteldeutschem Wettbewerb den dritten Platz und freuen sich über 200 Euro für die Klassenkasse
GREIZ. Erstaunt blickten die Schüler der Klasse 7c des Ulf-Merbold-Gymnasiums, als am Mittwoch in der sechsten Stunde unerwartet der Deutsch-Unterricht unterbrochen wurde. „Großer Bahnhof“ kündigte Schulleiter Jens Dietzsch augenzwinkernd an und stellte den Siebtklässlern Verleger Klaus-Jürgen Kamprad vom gleichnamigen Verlag; die Greizer Filialleiterin der Volksbank Vogtland, Sandra Wischkony sowie einige Pressevertreter vor. Die Ehrung der Preisträger des Schülerwettbewerbs „Der Taschenkrebs“ bildete den finalen Höhepunkt der Feierlichkeiten anlässlich des 300. Geburtstages von Johann Ludwig Krebs, den die Musikwelt im vergangenen Jahr beging. Schüler der Klassenstufen sechs bis acht aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren eingeladen worden, ein Kartenspiel zu entwerfen. „Der Schülerwettbewerb zielt darauf, Kinder und Jugendliche für die Zeit des Barock und des Frühklassizismus und für das Leben und Wirken berühmter Musiker im zeitbezogenen Kontext in Mitteldeutschland zu sensibilisieren und dadurch in unserer jüngeren Generation das Bewusstsein für und die Identifikation mit ihrer Heimat zu stärken“, wie Verleger Klaus-Jürgen Kamprad ausführte. 32 Spielkarten sollten nach verschiedenen Themengebieten geordnet und eine für alle gültige Rückseite gestaltet werden. Die Gestaltung der Spielkarten mit den Infos sowie eigenen Illustrationen blieb der Kreativität der Schüler überlassen. So sollte dazu ermuntert werden, eine Zeitreise in die Welt des Barock in Mitteldeutschland zu unternehmen, speziell in die Zeit von 1700 bis 1800. Im Mittelpunkt sollte Johann Ludwig Krebs und seine Musik stehen – gleichzeitig aber auch Informationen zum Leben in Mitteldeutschland zu Krebs?Zeiten gesammelt werden. Wie Klassenleiterin Heike Seifert sagte, hätte Mathies Hoffmann die Idee von seinem Musikschullehrer, Dietmar Störr mit in die Schule gebracht und sei auf „großes Interesse“ bei den Schülern gestoßen. Jeder der 28 Schüler habe im Unterricht eine Karte entworfen; die restlichen fertigte man in der Kunst-AG der Schule. Das Preisgeld in Höhe von 200 Euro wurde von der Volksbank Vogtland zur Verfügung gestellt und mittels Scheck durch die Greizer Filialleiterin Sandra Wischkony der Klasse überreicht. Fast einstimmig war es eine Playstation, die sich die Siebtklässler davon kaufen wollen. Klaus-Jürgen Kamprad bedankte sich noch einmal bei den Gymnasiasten für die Teilnahme und ermunterte zugleich, sich beim nächsten Wettbewerb wieder zu beteiligen. Heike Seifert sprach ihren herzlichen Dank aus und versprach lachend, fortan das Skatspiel im Deutschunterricht zu lehren.
Den ersten Platz des Schülerwettbewerbs belegte die Erich-Mäder-Gemeinschaftsschule Altenburg (4.6., 10 Uhr), den zweiten das Kyffhäuser-Gymnasium Bad Frankenhausen.

Antje-Gesine Marsch @05.06.2014

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