Bildbeschreibung → Morgens treffen sich die Kinder und vor dem Programm wird noch gebaut.

Kinderferienwoche: Gemeinsames Miteinander stand im Mittelpunkt

56 Kinder und 22 Mitarbeiter erlebten und gestalteten gemeinsam die Kinderferienwoche in der Lebenszeichen-Gemeinde Greiz

GREIZ. „Wenn man zurückdenkt, dass die Kinderbibelwoche vor vierzehn Jahren, damals noch in Caselwitz, mit etwa zwanzig Kindern begann, kann man ihr eine tolle Entwicklung bescheinigen“, resümierten am Donnerstagvormittag Christian Colditz, Pfarrer der Pohlitzer Kirche und Ulrich Krause, der Caselwitzer Pfarrer.
Zum ersten Mal wurde die Kinderferienwoche in der Lebenszeichen-Gemeinde in der Reichenbacher Straße durchgeführt: „Ideale Räumlichkeiten, viel Platz und die Möglichkeit, auch Gruppenarbeit durchzuführen.“
Hinter den 56 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren liegt eine erlebnisreiche Ferienwoche mit fröhlichem Miteinander.
„Ganz wichtig ist die gute Atmosphäre und die gelebte christliche Nächstenliebe“, betonte Ulrich Krause. „Wir wollen, dass alle Kinder ein schönes Ferienerlebnis haben, vor allem die Mädchen und Jungen, die nicht in den Urlaub fahren“, ergänzte der Geistliche.
Unterstützt wird die Kinderferienwoche von einem 22-köpfigen köpfigen Helferteam, darunter auch einem Ehepaar aus dem Irak und aus Syrien.
Die Vormittage standen ganz im Zeichen von Beschäftigung, Spielen und Gesprächen, informierte Pfarrer Colditz. Das Mc-Turtle-Team aus Chemnitz brachte ein eigenes Programm mit, das auf spielerische Weise den christlichen Glauben vermittelte und stärkte.
In diesem Jahr stand eine „Stadt-Geschichte“ im Mittelpunkt, die sich in moderner Form an die biblische „Geschichte vom verlorenen Sohn“ anlehnte, fasste Christian Colditz die letzten Tage zusammen. In Gruppen wurde anschließend zur Thematik gesprochen.
Neu in diesem Jahr ist, dass das Musik-Team von Kindern und Jugendlichen unterstützt wird, die sich am Schlagzeug, der Violine oder gesanglich einbringen.
Die Nachmittage waren Ausflügen und der Kreativbeschäftigung vorbehalten. Am Dienstag besuchten die Kinder den Probst-Hof im Altenburger Land. „Der Probst-Hof ist ein ländlicher Erlebnishof mit einer Vielzahl unterschiedlichster Tiere, die für Showauftritte, Film und Fernsehen ausgebildet werden“, erklärte dazu der Pohlitzer Pfarrer.
Am Mittwoch fuhren die Kinder mit dem Bus ins Pfaffengut in die Nähe von Plauen. Verschiedenen Workshops, Bogenschießen und Teicherkundungen standen dabei auf dem Programm. Am Donnerstag wurde zur Sinne-Rallye eingeladen.
Für einen kleinen Unkostenbeitrag wurde den Kindern nicht nur dieses interessante Programm, sondern auch ein Mittagessen geboten. Verpflegungsbeutel für den kleinen Hunger und Durst gab es für den Nachmittag.
Mit einem großen Abschlussfest am Freitagnachmittag, zu dem auch die Eltern eingeladen werden, erlebt die Kinderferienwoche 2018 heute ihren Höhepunkt.
Bedanken möchte sich das Organisatoren-Team der Kirchgemeinden Caselwitz und Pohlitz und der Lebenszeichen-Gemeinde bei allen Sponsoren und Unterstützern.

Antje-Gesine Marsch @13.07.2018

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