Kindergarten in der Greizer Neustadt öffnet zum BaustellenrundgangDie Leiterin des künftigen Kindergartens in der Greizer Neustadt, Anja Grotzke (r.) erklärt die einzelnen Bereiche.

Noch immer wird ein Namen für die Einrichtung gesucht – Vorschläge an die Lebenshilfe Reichenbach
GREIZ. Zum Tag der offenen Baustelle wurde am Donnerstagnachmittag in den neu entstehenden Kindergarten in der Greizer Neustadt eingeladen. Noch sind die Handwerker eifrig am Arbeiten, bevor die Einrichtung im Januar 2015 ihre Pforten öffnen wird. Trotzdem gab es für Eltern, Großeltern, Nachbarn und Interessierte die Möglichkeit, durch das Gebäude geführt zu werden und auch das Außenareal in Augenschein zu nehmen. Klassische Spielgeräte wie Sandkasten oder Schaukel werden natürlich im Garten ihren Platz finden, wie Steffi Tobias vom Verein Lebenshilfe Reichenbach, dem Betreiber des Kindergartens den Gästen erklärte. Aber auch eine Hügelrutsche und ein Schiff zum Klettern werden im großzügigen Außenbereich zum Spielen und Beschäftigen dienen. „Zum Teil kommen heute Mütter und Väter, die ihre Kinder bereits hier anmeldeten, zum anderen auch viele ältere Leute, die den Bezug zu früher suchen“, berichtet Frau Tobias, bevor sie die nächste Gruppe durchs Gebäude führt und Sanitärräume, Leseecke, Kreativbereich und den Montessori-Pädagogikraum vorstellt. Auch Anja Grotzke, die zukünftige Leiterin des Kindergartens ist vor Ort, um die zahlreichen Fragen der Besucher zu beantworten. Da im Krippenbereich an diesem Tag die Fußbodenausgleichmasse gegossen wurde, war dieser Bereich nicht zu besichtigen; lediglich von außen war ein Blick möglich. „Toll, die beiden großen runden Fenster“, wie eine Mutti feststellte, die sich von der Anlage und dem Konzept gleichermaßen begeistert zeigte. „Hier entsteht eine kleine Kinderküche“, wie Anja Grotzke in eine Ecke zeigt. Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen, gemäß des Montessori-Prinzips „Hilf mir, es selbst zu tun“ bedeute auch, dass die Kinder an einem Buffet ihr Essen selbst aussuchen, „Wie im Hotel“, so die Leiterin. Dazu gehöre aber auch, das benutzte Geschirr im Anschluss selbst zu spülen. „Die kreisenden Bewegungen beim Abwaschen fördern zudem die Motorik des Kindes“, beschreibt Frau Grotzke die Handlung. Zur Sicherheit der Einrichtung dient die Benutzung eines Transponders, den die Eltern ausgehändigt bekommen. So könne man sicher sein, dass Unberechtigte keinen Zugang zum Kindergarten bekommen.
Wie die Einrichtung einmal heißen soll – darüber kann immer noch entschieden und abgestimmt werden, forderte Steffi Tobias die Anwesenden freundlich auf, Namensvorschläge einzureichen.
Entweder per Mail: info@lebenshilfe-reichenbach.de oder schriftlich: Lebenshilfe Reichenbach e.V. , Dammsteinstraße 24, 08468 Reichenbach.

Antje-Gesine Marsch @31.10.2014