Kreiskrankenhaus Greiz: Schüler setzen Theorie in die Praxis um

Kreiskrankenhaus Greiz: Schüler setzen Theorie in die Praxis um
Eine Woche lang leiteten Schüler des 3. Lehrjahres, die zum Gesundheits-und Krankenpfleger ausgebildet werden, selbständig eine Station des Kreiskrankenhauses Greiz. Hier mit Mentoren und Lehrern - sowie der Geschäftsführung.

Positive Resonanz bei Schülern, Patienten und Mitarbeitern am Kreiskrankenhauses Greiz

GREIZ. Das in Deutschland zunehmend erfolgreiche Projekt der „Schülerstation“ wurde auch in diesem Jahr an der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH aufgenommen. So leiteten letzte Woche 10 Schülerinnen und Schüler des dritten Ausbildungsjahres der Gesundheits- und Krankenpflege eigenständig acht Zimmer der Abteilung Unfallchirurgie.

Das erstmals 2008 organisierte Projekt hat sich am Krankenhaus bestens etabliert. Die positive Resonanz bei Patienten, Schülern und Mitarbeitern sei auch in diesem Jahr sehr groß gewesen, so Praxisanleiter Daniel Legl.

Die Auszubildenden erhielten die Möglichkeit, eine Woche lang einen Teil einer Station selbstständig – unter Beobachtung von erfahrenem Pflegepersonal – zu führen. Zur Vorbereitung des Projektes fanden regelmäßig Treffen mit den Mentoren statt. Sie dienten der Klärung organisatorischer Abläufe, wie der Dienstplangestaltung oder auch der Wiederholung hygienischer Aspekte.
Von jedem Schüler wurde eine Betreuungseinheit übernommen. Die acht jungen Frauen und zwei Männer bewältigten alle anfallenden Aufgaben im Stationsalltag, beginnend mit der Grundpflege bis hin zur Ausarbeitung der Visite – immer unter der Aufsicht des fachkundigen Personals.

Die Auszubildenden leisteten ihr Bestes, um die optimale Betreuung der Patienten zu gewährleisten, schätzte Daniel Legl ein.
So erhielten die Schüler eine hervorragende Vorbereitung auf das spätere Berufsleben sowie auf die bevorstehenden theoretischen und praktischen Prüfungen. Sie lernten selbstständig zu arbeiten, Verantwortung zu übernehmen und Abläufe zu organisieren.
„Wir haben uns auf der Station gleich wohl gefühlt“, wie Azubi Phillip Seifert bestätigte. Es sei alles „nach Plan gelaufen“, man habe viel gelernt und den Wissenstand erweitern können. Natürlich sei es auch eine „hohe Verantwortung“ gewesen, doch das theoretische Wissen in die Praxis umsetzen zu können, war „besonders motivierend“.

„Wir sind heute alle ein bißchen wehmütig und traurig, dass die Zeit auf der Station so schnell vorbei ging“, gestand der 21-Jährige, der nach erfolgreich bestandener Prüfung gern am Haus bleiben möchte. Hier fühle er sich wohl, alles sei ihm vertraut.

Zur Schülerstation habe man „als Team funktioniert“, wie die Auszubildenden einhellig befanden. Das gesamte Stationsteam sei den Schülern gegenüber sehr aufgeschlossen gewesen – zudem habe man sich mit allen Fragen an die Beschäftigten wenden können.

Zur Auswertung der „Schülerstation“ im Konferenzraum des Hauses waren auch die Geschäftsführerin der Kreiskrankenhaus Greiz GmbH, Uta Lorenz; Verwaltungsleiterin und Prokuristin Nicole Teichmann sowie Pflegedienstleiterin Christiane Jähnert anwesend.

Antje-Gesine Marsch @08.04.2017

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