Bildbeschreibung → Beim 1. RSV 1886 Greiz konnten die Kinder in die Pedale treten.

Kreissportjugend Greiz ermöglichte tolle Winterferientage

Fröhliche und unbeschwerte Winterferientage für alle – ein großes soziales Engagement im Landkreis Greiz – 500 Kinder waren dabei

GREIZ. Winterferien verbindet man gewöhnlich mit möglichst viel Schnee, Ski- und Schlittenfahren sowie anderen Vergnügungen in und mit dem Schnee. Doch in diesen Winterferien 2018 zeigte sich das Ganze durchwachsen – so muss man wohl die Situation der vergangenen Tage einschätzen.
Sicher, Bewegung, Sport und Spiel im Freien stand für viele Ferienkinder hoch im Kurs. Doch auch unter Dach und in den Sporthallen waren Mädchen und Jungen mit viel Begeisterung dabei.
Hatte doch die Kreissportjugend Greiz mit ihren Jugendsportkoordinatoren in den Sozialräumen Freizeitaktivitäten für den Zeitraum der Winterferien vorbereitet.
Erfreulich und ebenso erstaunlich, dass rund 500 Kinder und Jugendliche aus den Schulen des Landkreises Greiz diese Angebote wahrgenommen haben, mit viel Elan und Begeisterung dabei waren. Sich so richtig unbeschwert nach Lust und Laune auspowern, die unterschiedlichsten Sportangebote ausprobieren, seine Kraft und Kondition am Kletterturm beweisen, um sich dann mit kühnem Schwung die Riesenrutsche hinab zu stürzen – ein Riesenspaß in der großen Sporthalle an Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz, das sich selbst Schülerinnen und Schüler aus Berga, Teichwolframsdorf und anderen Orten des Landkreises Greiz nicht entgehen ließen.

Verschiedene Ball- und Bewegungssportarten, dazu der Denksport mit Schachfiguren und eine Bastelstraße, wo man sich Faschingsmasken und -kronen in Vorbereitung auf die närrischen Tage fertigen konnte, sorgten nicht nur für viel Abwechselung, sondern auch für glühende Gesichter, manch Stirnrunzeln und einige Schweißtropfen bei den Kindern und Jugendlichen.
Doch toll war es – so die Meinung der Jungen und Mädchen.

Die „Greizer Schachlöwen“ hatten ein Blitzschachturnier für Kinder organisiert und damit bei den Teilnehmern für viel Bewegung und Aktivität der kleinen grauen Zellen im Kopf gesorgt. Dank sei an dieser Stelle den Mitarbeitern der Staatlichen Grundschule Greiz-Pohlitz gesagt, in deren Räumen dieses Blitzschachturnier gespielt wurde.

In Zeulenroda erschallte der Ruf „Alle Neune“ auf der Kegelbahn des KTV Zeulenroda. Waren doch rund 30 Schülerinnen und Schüler der Einladung des Vereins sowie des Jugendsportkoordinators Katja Hahn gefolgt, schoben eine Kugel nach der anderen, um möglichst viele Kegel zu treffen, wenn auch einige Ratten dabei waren. Garnicht so einfach die Kegel zu treffen – um so größer die Freude, wenn „alle Neune“ gefallen waren.

Auch das Eisoval der Greizer Eisbahn wurde von rund 150 Mädchen und Jungen gestürmt, schnelle Runden auf schmalen Kufen geflitzt. Andere machten erste Bekanntschaft mit den Schlittschuhen. Manch einer von ihnen brauchte dazu auch noch einen Eispinguin, um Gleichgewicht und Balane zu halten. Ja selbst erste Ansätze zum Eiskunstlauf konnte man auf dem Greizer Eisoval sehen – alles war dabei und konnte Dank der Mitarbeiter der Greizer Eisbahn sowie der Freizeit- und Dienstleistungs GmbH Greiz kostenlos ausprobiert und geübt werden. Natürlich waren die Kinder und Jugendliche mit viel Spaß dabei und nutzten die Ferienangebote ausgiebig.

Ein Engagement der Kreissportjugend Greiz, den Jugendsportkoordinatoren in den Sozialräumen des Landkreises Greiz sowie den beteiligten Sportvereinen 1. FC Greiz, 1. RSV 1886 Greiz, den „Greizer Schachlöwen“ sowie dem KTV Zeulenroda mit großem sozialen Hintergrund.
Waren doch die Veranstaltungen für die teilnehmenden Kinder und Jugendliche kostenlos.
Dank sei an dieser Stelle dem Landratsamt Greiz, der Stadtverwaltung Greiz sowie der Freizeit- und Dienstleistungs GmbH Greiz gesagt, die mit ihrem Engagement solche soziale Aktivitäten für die Jugend der Region möglich machte.
Ein soziales Engagement, das es auch Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen und benachteiligten Familien ermöglichte unbeschwerte und interessante Ferientage zu erleben.

Peter Reichardt @12.02.2018

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