Mulitivisions Festival in Vogtlandhalle Greiz auch kulinarisch bestens vorbereitet

Mulitivisions Festival in Vogtlandhalle Greiz auch kulinarisch bestens vorbereitet
Zum Probeeseen waren auch in diesem Jahr Medienvertreter in die Gaststätte Reihe 1 eingeladen worden. Die Veranstalterin des 2. Multivisions Festivals, Ivonne Peupelmann, lud zum Probe-Essen in die Reihe 1 ein.

Fernweh auf der Zunge – Speisen aus Korsika, Asien und Island runden das Komplettprogramm ab
GREIZ. Wenn am nächsten Sonnabend Ivonne Peupelmann in der Vogtlandhalle Greiz das 2. Multivisions Festival Inspiration worlwide präsentiert, werden nicht nur interessante Reisevorträge, Ausstellungen und eine Outdoor,-Reise-und Fotomesse auf dem Ganztagsprogramm stehen, sondern auch kulinarische Eindrücke aus aller Welt vermittelt. Einen Vorgeschmack darauf bekamen Medienvertreter am Donnerstagmittag im Restaurant „Reihe 1“, das sich auch in diesem Jahr für die Bewirtung der Festivalgäste verantwortlich zeichnet. „Ich freue mich sehr, dass wir wieder mit Sabine Fischer und ihrem Restaurant zusammenarbeiten“, wie Ivonne Peupelmann wissen ließ. Fernweh zum Anfassen – auch genusstechnisch eine tolle Sache. Küchenchef Enrico Hesse zauberte zunächst aus mehreren Fischarten, Muscheln, Gemüse, Butter und Sahne einen Fischeintopf aus Korsika. Klein geschnittenen und gedünsteten Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Olivenöl und Rosmarin wird ein Geflügel-Muschelfonds und Tomatenmark zugegeben. „Den Fisch bereite ich extra zu“, erklärte der Maitre de la cuisine. Meeresbarben, Garnelen und Jakobsmuscheln wurden gebraten im Fonds erwärmt. In tiefen Tellern mit einem Stück Baguette serviert – ein Hochgenuss. Sehr zu empfehlen wäre auch das grüne Thai-Curry, wobei Enrico Hesse die grüne Currypaste selbst herstellte. Der Kokosmilch und einem Geflügelfonds wird im Wok zubereitetes Gemüse und Geflügelfleisch untergehoben; gewürzt wird mit jungem Ingwer, Kreuzkümmel, Korianderwurzeln und Chili. „Trotz gewisser Schärfe auch für Mitteleuropäer genießbar“, schätzte Ivonne Peupelmann anerkennend ein. Der dritte Teil der Speisefolge – ein isländisches Gebäck mit dem Namen Kleinur – krönte das Menü. „Das Rezept habe ich im Internet gefunden“, so Chefin Sabine Fischer, die dieses Siedegebäck bisher noch nicht kannte. „Es wird auch isländischer Donut genannt.“ Aus einem Teig bestehend aus Mehl, Zucker, Eiern und selbst geriebenem Kardamom – der ausgerollt wird, schnitt sie kleine Trapeze, die mittels Einkerbung zu Schleifen geflochten und im heißen Fett ausgebacken wurden. „Köstlich“, so die Meinung der Probe-Esser, die das würzige Gebäck zu einer Tasse Apfeltee genossen. „Die Reihe 1 kreierte auch in diesem Jahr ein perfektes Menü“, schätzte die Veranstalterin lobend ein. Mit den Speisen und deren Zusammenstellung zeigte sich Ivonne Peupelmann mehr als zufrieden. Die kleinen Gerichte, deren Preise sich zwischen drei bis maximal sechs Euro bewegen, kann man auch im Restaurant einnehmen“, so der freundliche Hinweis. Fernweh zum Anfassen, aber auch Fernweh auf der Zunge wird man also am nächsten Samstag zum 2. Multivisions Festival in der Vogtlandhalle Greiz erleben können.

Antje-Gesine Marsch @30.01.2014

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