Richtfest an Greizer Zweifeldersporthalle gefeiert

Richtfest an Greizer Zweifeldersporthalle gefeiert
Sport ist ein wichtiges Angebot für Groß und Klein - sagte Thüringens Sozialministerin Heike Taubert.

Unter großem Interesse der Bevölkerung wurde von Gottwald Taubert der Richtspruch dargebracht
GREIZ. Sobald der Dachstuhl auf dem Rohbau errichtet ist, erfolgt das Richtfest – ein schöner Brauch, mit dem der Bauherr seinen Dank an die Handwerker und alle am Bau Beteiligten ausdrückt und zudem eine gute Gelegenheit, um Gästen des Richtfestes den Baufortschritt vorzuführen.
Am Montagmittag fand das Richtfest zur Zweifeldersporthalle in Greiz Aubachtal statt, zu dem neben Sozialministerin Heike Taubert (SPD), Landrätin Martina Schweinsburg (CDU), Bürgermeister Gerd Grüner, Kreissportbund-Chef Uwe Jahn, GFD-Chef Frank Böttger zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft und Sport sowie Vereine, Firmen, Ingenieurbüros und künftige Nutzer erschienen. Nachdem man im Juni vergangenen Jahres den ersten Spatenstich für den Ersatzneubau setzte, im Oktober die Grundsteinlegung vollzog, sei das Richtfest ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Fertigstellung der Zweifeldersporthalle, wie GFD-Chef Frank Böttger in seinem Grußwort betonte. Der Bau schreite gut voran, bislang sei alles „unfallfrei und reibungslos“ verlaufen – auch habe man mit dem milden Winter viel Glück gehabt. Zehn Firmen waren bislang mit dem Rohbau beschäftigt; 16 weitere Ausschreibungen für Gewerke stehen an. Von den avisierten 3,75 Mio. Euro Kosten seien rund 1,4 Mio. Euro bereits ausgegeben, informierte der Geschäftsführer. Die Investition vereine mehrere Elemente – zum einen die Wirtschaftsförderung und zum anderen auch die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region. Seit der politischen Wende wurden in Greiz durch die GEWOG und die GFD GmbH Co. KG insgesamt 80 Mio. Euro investiert, wie Böttger ausführte.
Allen „Unkenrufen zum Trotz“ nehme die Halle nun Gestalt an, betonte Thüringens Sozialministerin Heike Taubert. Man habe im Vorfeld genau geschaut, was die Stadt Greiz brauche und vor allem, wer die Halle nutzen kann. Vielen Vereinen werde diese neue Halle nach Fertigstellung zur Verfügung stehen – gefächert vom Freizeit-bis zum Wettkampfsport. Wie wichtig die Halle ist, unterstrich auch Landrätin Martina Schweinsburg: „Diese wetterunabhängige Halle wird der Stadt Greiz gut zu Gesicht stehen.“ Sie sei „klug berechnet“ und „hochwassersicher“. Pragmatik habe man hier mit gemeinsamen Zielen bestens vereint. Bürgermeister Gerd Grüner ging in seinen Worten noch einmal auf die jüngere Geschichte ein – vor genau fünfzehn Jahren bereits habe man beschlossen, eine Eis-und Mehrzweckhalle an einem gemeinsamen Standort zu bauen und somit die Synergieeffekte zu nutzen. Bis zur Einweihung der Zweifeldersporthalle im April 2015 werde auch die Brücke über den Aubach fertiggestellt sein; der Fördermittelbescheid über 1,4 Mio. Euro liege bereits vor. Das Stadtoberhaupt versprach, auch in den nächsten Jahren weitere große Projekte angreifen zu wollen. Bauunternehmer Gottwald Taubert, der in Vertretung seines erkrankten Sohnes kam, sprach den Richtspruch. Sein Sektglas zerschellte nach dem Anstoßen an der Wand, was ein gutes Zeichen für den weiteren Verlauf des Baues bedeutet.

Antje-Gesine Marsch @12.05.2014

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