Schweigemarsch Greiz

Greiz. Unter dem Motto „Wir müssen reden!“ fand am Sonntag ein Schweigemarsch statt. Rund 40 Demonstranten waren dem Aufruf der Organisatoren gefolgt. Hinweise auf Reichsbürger und ähnliches Klientel gab es nicht, da auch keine Flaggen und ähnliches mitgeführt wurden. Stattdessen war der Antrieb der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Sorge um wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Verordnungen. Auch die mittlerweile in Aussicht gestellte Impfpflicht für Kinder sorgte während der Demonstration für reichlich Gesprächsstoff.
Der Demonstrationszug, der auf dem Markt startete, führte über die August-Bebel-Straße, Gerichtsstraße, Schlossbrücke und Bruno-Bergner-Straße zurück zum Markt. Die Polizei sicherte den Zug perfekt ab und war auch sonst sehr höflich. Dafür möchten sich die Organisatoren auf diesem Weg bedanken. Etwas enttäuscht waren die Organisatoren von der doch sehr überschaubaren Teilnehmerzahl: „Wahrscheinlich geht es den Greizern, Gewerbetreibenden und Gastronomen doch noch zu gut oder sie haben sich mittlerweile im Dauerlockdown eingerichtet.“ Aber sie bekräftigten, weiter präsent sein zu wollen. Jeden Montag um 18 Uhr startet der von ihnen organisierte Spaziergang auf dem Greizer Markt.

Renè Kramer

Von René Kramer

Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt (Chinesisches Stichwort)