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Silvesterkonzert der Vogtland Philharmonie Greiz / Reichenbach

Silvesterkonzert der Vogtland Philharmonie Greiz / Reichenbach
Mit drei ausverkauften Neujahrskonzerten leitet die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach die begeisterten Gäste in das Jahr 2014. Umjubelter Abschluss mit GMD Stefan Fraas (r.) sowie den Solisten Alexander klinger und Gabriele Rösel.

Drei ausverkaufte Vorstellungen ernten Beifallsstürme

GREIZ. Sie gehören zum neuen Jahr wie die guten Vorsätze oder das Anstoßen um Mitternacht: die Silvesterkonzerte der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach. Auch in diesem Jahr stimmten die Musiker unter Leitung von GMD Stefan Fraas im Großen Saal der Vogtlandhalle Greiz mit beschwingten Melodien in drei ausverkauften Vorstellungen auf den Jahreswechsel ein. Ein musikalisches Feuerwerk mit Ohrwürmern aus Oper, Operette und Musical versprach Stefan Fraas und präsentierte einen unterhaltsamen und unvergesslichen Abend. Mit Carl Millöckers heiterer Ouvertüre zu “Der arme Jonathan” eröffneten die Sinfoniker das Programm. Als Solisten des Abends traten Gabriele Rösel und Alexander Klinger auf, die mit “Höre ich Zigeunergeigen” und “Komm Zigany” aus “Gräfin Mariza” von Emmerich Kalman die Gäste begeisterten. Mit viel Charme, Witz und großen Stimmen interpretierten die Solisten “Joseph, ach Joseph” aus Leo Falls Operette “Madame Pompadour” und “Es grünt so grün” aus Frederic Loewes Musical “My fair Lady”.

Eine kleine Nachtmusik mit dem Untertitel Wie sie Mozart nicht geschrieben hätte bot ein klassisch-komisches Vergnügen, bei dem die Musiker selbst zu Mitspielern der schrägen Art und der Dirigent leicht nervös wurden. Komponist Fredo Jung fügte bei dieser Komposition zusammen, was sonst eher nicht zusammengehört. Die Ton-Konfusion im Orchester gipfelte schließlich im Ruf Prost Neujahr und erntete stürmischen Applaus. Nach der Pause interpretierten die Sinfoniker mit viel Schwung den Salute to the Big Apple von Calvin Custer. Zum Höhepunkt des Abends avancierten Titel wie Think of me und Music of the night aus dem Musical Phantom der Oper von Andrew Lloyd Webber, die von Gabriele Rösel und Alexander Klinger mit Hingabe und Leidenschaft intoniert wurden.

Francesco Sartoris berühmtes Stück Time to say good bye krönte das Neujahrskonzert und bescherte den beiden Solisten wahre Beifallsstürme. Dabei waren es nicht nur die musikalischen Beiträge, die das Neujahrskonzert zu einem Erlebnis werden ließen: mit heiteren Versen brachte GMD Stefan Fraas die Besucher zum Schmunzeln. So etwa mit dem Vierzeiler von Eugen Roth Ein Mensch erhofft sich, fromm und still, dass er einst das kriegt, was er will.
Bis er dann doch dem Wahn erliegt, und schließlich das will, was er kriegt. Auch ärzte und Komponisten nahm der Intendant der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach verbal auf`s Korn. Als musikalische Zugabe der Mittelschicht, wie GMD Stefan Fraas augenzwinkernd das zweite Neujahrskonzerte um 17 Uhr nannte, sangen Gabriele Rösel und Alexander Klinger Zwei Herzen im Dreivierteltakt aus der gleichnamigen Operette von Robert Stolz. Traditionell beendete der Radetzky-Marsch von Johann Strauß, bei dem das Publikum begeistert rhythmisch mit klatschte, das schwungvolle Neujahrskonzert.

Antje-Gesine Marsch @31.12.2013

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