Die Stadt Greiz hat wieder einen Osterbrunnen

Die Stadt Greiz hat wieder einen Osterbrunnen
Die Leute bestaunen die feine Arbeit der AWO-Frauen, die den Brunnen gestalteten.

Mit einem kleinen Programm des Volkskunstensembles Greiz wurde am Palmsonntag der Brunnen auf dem Greizer Kirchplatz gefeiert
GREIZ. Mit einem kleinen Frühlingslieder-Programm des Volkskunstensembles Greiz unter Leitung von Karlheinz Naumann wurde im Beisein des Bürgermeisters der Stadt Greiz, Gerd Grüner am Palmsonntag der Osterbrunnen im Herzen der Stadt offiziell übergeben. Viele fleißige AWO-Frauen hatten auch in diesem Jahr unzählige Stunden damit verbracht, diese textilen Kunstwerke zu gestalten. „Über allem prangt die reußische Krone, die an die textile Geschichte unserer Stadt erinnert“, wie AWO-Ortschefin Angelika Männel in ihren Begrüßungsworten sagte. Sie lobte die Arbeit der Frauen und bedankte sich für deren unermüdlichen österlichen Einsatz. Ein Wermutstropfen sollte aber auch in diesem Jahr die Schönheit des Brunnens trüben: wieder waren dreiste Ostereierdiebe unterwegs und entwendeten – wahrscheinlich in der Nacht zum Sonntag – einige der Eier. „So um die fünfzehn Stück fehlen“, wie Angelika Männel schätzt. Darüber zeigten sich nicht nur die AWO-Frauen, sondern auch die Gäste, die am Sonntagnachmittag auf den Kirchplatz kamen, traurig und enttäuscht. Ein waches Auge auf den Brunnen zu werfen, bat die Ortsvorsitzende die Greizer Bürger, die sich doch am Brunnen erfreuen sollen. Mit schwungvollen Frühlingsweisen, wie „Nun will der Lenz uns grüßen“, „Auf einem Baum ein Kuckuck“ oder „Leise zieht durch mein Gemüt“ erfreuten die Sängerinnen und Sänger des Greizer Volkskunstensembles die zahlreichen Gäste und ermunterten diese sogar zum Mitsingen.

Antje-Gesine Marsch @13.04.2014

1 Kommentar zu Die Stadt Greiz hat wieder einen Osterbrunnen

  1. Eine schöne kleine Veranstaltung.
    Ein „Hoch“ den Damen von der AWO, die sich auch von dreisten „Ostereierdieben“ nicht abhalten lassen, den auch von vielen Touristen bewunderten „Oster-Röhrenbrunnen“, zu gestalten.
    Aber eins: In den vergangenen Jahren gab es eine Zusammenarbeit mit dem „Cafe o.k.“. Es war wie ein kleines Volksfest. Das habe ich dieses Jahr vermißt. Das Motto „Gemeinsam geht’s besser“ ist wohl doch noch nicht so angekommen. Schade!

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