Suppenliebhaber essen bunt

Erstes Greizer Suppenfest
Topfgucken ist bei Andrea Jarling ausdrücklich erwünscht.

1.Suppenfest auf dem Kirchplatz wurde von den Greizer bestens angenommen

GREIZ. Bei vielen Greizern blieb am Sonntag die Küche kalt. Stattdessen strömten sie in Scharen zum Suppenfest auf dem Kirchplatz, das eine beeindruckende Premiere erlebte.
Organisatorin Steffi Schäfer, die gemeinsam mit Stephan Marek und Andreas Malz alle Fäden in der Hand hielt, war des Lobes voll: „Es ist immer wieder faszinierend, dass alles so gut läuft und vor allem, wie die Greizer solche Veranstaltungen annehmen.“ Sie selbst hatte eine schwedische Tobinambur-Suppe gekocht. Die als “Wunderknolle” bezeichnete sonnenblumenähnliche Pflanze wurde gekocht, püriert und mit Chips und Basilikum serviert.

Gleich drei verschiedene Suppen kredenzte der Fotoclub Greiz den Gästen, wobei “Topfgucker” ausgesprochen erwünscht waren, wie Andrea Jarling lachend einlud. So reichten die Vereinsmitglieder zum Beispiel eine afrikanische Gemüsesuppe, bestehend aus Möhren, Zwiebeln, Weißkraut, Tomaten, Okraschoten und Erdnusscreme.
“Es ist kurz nach 12 und die Suppe ist schon alle”, wie die Mitglieder des Vereins “Weil wir Greiz lieben” feststellten. 36 Portionen waren innerhalb kürzester Zeit verkauft worden.
Auch die Vereine the.aRter, GreizErleben, Theaterherbst, die Brasserie Malz und die neuen Betreiber der Stadtmühle, Philipp Wünsch und Manuel Schierz brachten ihre internationale Suppen aus aller Herren Länder reißend unter die Leute.
Dr. Barbara Schaller aus Mohlsdorf lud als Privatperson zum Schlemmen einer Gemüsesuppe mit Fleischbällchen ein.
Eine ganz besondere Aktion hatte Gabriela Kubitz von “CityLife” initiiert. Sie hatte Mädchen und Jungen des Kinderheims “Walter Riedel” zum kostenlosen Essen einer thailändischen Suppe eingeladen.

“Das hatte ich so nicht erwartet”, resümierte Jan Popp, Vorsitzender des Vereins GreizErleben. Obwohl die Werbung für das 1. Suppenfest sich in Grenzen gehalten habe, sei die Resonanz “überwältigend”. Natürlich spielte auch das “fantastische Wetter” in die Karten. Doch das habe man bereits im Vorfeld bestellt, so Popp augenzwinkernd.

Dass es im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben werde – daran ließen die Organisatoren keinen Zweifel. Vielleicht könne man dann sogar noch mehr Vereine begeistern, sich am 2. Greizer Suppenfest zu beteiligen.

Antje-Gesine Marsch @26.09.2016