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Wanderer trotzen schlechtem Wetter

19.Bergaer Frühlingswanderung lockt 155 Wanderer auf die Strecken

19. Bergaer Frühlingswanderung lockt 155 Wanderer auf die Strecken, darunter auch Gäste aus St. Petersburg. Die Teilnehmer können zwischen einer 13- oder 24-Kilometer-Tour wählen. Foto: Peter Reichardt

19.Bergaer Frühlingswanderung lockt 155 Wanderer auf die Strecken, darunter auch Gäste aus St. Petersburg. Die Teilnehmer können zwischen einer 13- oder 24-Kilometer-Tour wählen.

BERGA/ELSTER. Bei Sonnenschein und schönem Wetter kann jeder Wandern, so die verbreitete Meinung der Teilnehmer der 19. Bergaer Frühlingswanderung angesichts des eher aprilhaften Wetters gestern. Sie wurde von der Abteilung Wandern des FSV Berga unter der Leitung von Reinhard Simon, der zugleich auch Ortswanderwegewart in Berga ist, organisiert und durchgeführt. 155 Wanderfreudige ganze Familien mit Kind und Hund gingen auf die Tour, die das Gebiet rechtsseitig der Elster besuchte und über die der Bergaer Bürgermeister, Stephan Büttner, wie in den vergangenen Jahren die Schirmherrschaft übernommen hatte. Von Berga über den Kalkgraben nach Albersdorf und weiter nach Wolfersdorf zum Kontrollpunkt eins, dann weiter über Wernsdorf, zum Unterhammer im Elstertal und über den Oberhammer zum Sportlerheim in Berga:
So die kurze Strecke über 13 Kilometer. Der größte Teil der Wanderbegeisterten war hier unterwegs. Wer die große Tour über 24 Kilometer wählte, schwenkte am Kontrollpunkt eins in Wolfersdorf in Richtung Gauern, Braunichswalde und Linda ab, um danach wieder nach Wolfersdorf zum Kontrollpunkt zwei zu laufen, um dann auch der Strecke Wernsdorf, Unterhammer, Oberhammer bis Berga zu folgen. 36 Wanderfreunde gingen diese Tour und hatten unter anderem bei Braunichswalde einen tollen Blick auf das rekultivierte Wismutgelände bei Ronneburg. Aus allen Ecken und Enden waren die Wanderfreunde nach Berga geströmt. Viele Gäste kamen aus der Region zwischen Greiz, Berga und Gera, doch auch der westsächsische Raum um Zwickau, Crimmitschau und Meerane bis hin zum Erzgebirge war vertreten. Dipl.-Päd. Natalie Kulikova und Dr. med. Sergei Siderov hatten wohl die weiteste Anreise, denn eigentlich sind sie in St. Petersburg zu Hause.
Zurzeit besuchen sie aber Dr. Robby Schlund in Gera. Hier und da lugten Winterlinge, Krokusse und Schneeglöckchen aus dem Boden, Weidenkätzchen und Haselnuss zeigten die ersten Blütenpollen als Futter für die Bienen und die Märzenbecher läuteten den Frühling ein. Dementsprechend locker und gelöst waren die Wanderfreunde, unter ihnen der ehemalige Kreiswanderwegewart, Gerhard Marcinkowski. Natürlich wartete am Ziel, am Bergaer Sportlerheim, die Startkarte der Wanderung mit dem Teilnahmevermerk und den Sonderstempeln der Kontrollpunkte. Eine rundum gelungene Sache trotz des durchwachsenen Wetters, diese 19. Bergaer Frühlingswanderung, resümierten am Ende die zahlreichen Wanderfreunde. Und obwohl die Teilnehmerzahl des vergangenen Jahres nicht ganz erreicht werden konnte 2011 waren rund 170 Menschen gekommen freuten sich die Veranstalter über die Resonanz. Daher soll die Wanderung auch im nächsten Jahr, dann in 20. Auflage, erneut durchgeführt werden.

Peter Reichardt @11.03.2012

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