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Frauenverein „Maxi“ als Spiritus Rector des Waltersdorfer Weihnachtsmarkts

Frauenverein „Maxi“ als Spiritus Rector des Waltersdorfer Weihnachtsmarkts

Basteln gehört für die Jüngsten zu den schönsten Beschäftigungen. Foto: Peter Reichardt

Uriges Ambiente, Besonderes aus der Region und guter Besuch führten zum gewünschten Erfolg
WALTERSDORF. Am 6. Dezember 2015 sollte laut örtlicher Presse der Waltersdorfer Weihnachtsmarkt stattfinden. Die eingefleischten Fans wissen allerdings, dass dieser traditionsgemäß am ersten Adventssonntag jedes Jahres abgehalten wird und hatten sich von der falschen Zeitungsmeldung nicht irre führen lassen. Waltersdorf war zugeparkt, so der Sachverhalt am Sonntag, und der Besuch des Weihnachtsmarktes überwältigend. Das ehemalige Rittergut mit seinen Räumen und den Kellergewölben bot allerdings auch das passende Ambiente für diesen urigen und urgemütlichen Markt der Vorweihnachtszeit im Ort. Erstaunlich, was die Damen des „Frauenverein Maxi“ mit ihren vielen Helfern da auf die Beine gestellt hatten, mit welchem Engagement da Vereine, Firmen aus der Nachbarschaft und viel privates Interesse motiviert wurden, um das auf die Beine zu stellen, was man da erleben konnte. Da war der Kindergarten Waltersdorf und die Schule Teichwolframsdorf mit einem kleinen Programm vertreten. Der Posaunenchor spielte nach dem Kirchenkonzert weihnachtliche Weisen und im großen Saal des Rittergutes unterhielt Steffen Hempel mit seiner Zither die Besucher, die den ersten Stollenanschnitt probierten. Ein Weihnachtsmarkt zum Staunen, Anfassen und Mitmachen. Konnten doch in der Pfefferkuchenstube die Kinder mit viel Phantasie, Zuckercouleur und buntem Zucker die Lebkuchen selbst verzieren, ehe sie mit nach Hause genommen und „verputzt“ wurden. Der Verein „Hilfe für Kinder“ e.V,. aus Berga hatte aus seinen Beständen und Spenden einen lustigen und vielseitigen Flohmarkt aufgebaut, um den Erlös für das von ihnen angestoßene „Projekt Förderschule Radauti“ in Rumänien zur Verfügung zu stellen. Holzspielzeug gestalten und bunt bemalen, auch das konnten die Kinder. Kunsthandwerk aus der Nachbarschaft, so bspw. von der Keramischen Werkstatt Ludwig Laser Obergeißendorf oder Jörg Schlutter aus Waltersdorf, Spezialitäten aus der engeren Region, so von der Wildvermarktung Untergeißendorf und der Hofkäserei Hohenleuben, ja selbst Mützen und Schals des Greizer Geschäfts „Meine Masche“ waren zu bestaunen und käuflich zu erwerben. Selbst ein Zinngießer zeigte seine handwerkliche Kunst und verblüffte damit viele. Ganz zu schweigen davon, dass man die Zinnfiguren auch erwerben konnte. Doch das Highlight dieses Weihnachtsmarktes war die schon berühmte Feuerzangenbowle, die großen Zuspruch erfuhr. Für die Kinder spielten die Damen des „Frauenverein Maxi“ das Märchen Rotkäppchen, und das unter der gespannten Aufmerksamkeit der vielen Kinder in der Waltersdorfer Sporthalle. Natürlich war auch Knecht Ruprecht nach Waltersdorf gekommen und hatte für die Kinder eine süße Kleinigkeit mitgebracht. Mit einem Lampionumzug und brennenden Fackeln ging am Abend dieser vorweihnachtliche Markt zu Ende. Ein Event in Waltersdorf, das viel Zuspruch aus dem Ort, aber auch aus der engeren und weiteren Umgebung fand. Eine Veranstaltung, die vom Engagement der Organisatoren, aber auch von vielen guten Gesprächen untereinander getragen wurde.

Peter Reichardt @01.12.2015

Frauenverein „Maxi“ als Spiritus Rector des Waltersdorfer Weihnachtsmarkts
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