Wohngemeinschaft 55plus gibt Startschuss für »Entente Florale«

Wohngemeinschaft 55plus gibt Startschuss für »Entante Florale«
Emsiges Werkeln im Garten der der Wohngemeinschaft 55plus in der Rudolf-Breitscheid-Str. 15.

Greiz soll aufblühen – die Mieter der Breitscheidstraße zeigen Engagement
GREIZ. „Greiz soll aufblühen“, so ist es beim bundesdeutschen Wettbewerb „Entente Florale“ geplant. Der Bundeswettbewerb setzt auf eine Grünentwicklung als Gemeinschaftsaufgabe und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Verwaltung, Wirtschaft, Institutionen und der Bürger. „Dieser Wettbewerb bringt frische Impulse für die Stadtentwicklung und fördert eine nachhaltige Grün-und Freiraumentwicklung. So soll das Wir-Gefühl durch gemeinsames bürgerliches Engagement verstärkt werden«, wie Wirtschaftsförderer Stephan Marek dazu bemerkte. Dabei fungieren nicht nur die Stadtverwaltung mit Grünamt und Bauhof als Akteure, vielmehr wolle man eine Initialzündung für die Eigeninitiative der Greizer Bürger sein, betonte auch Bürgermeister Gerd Grüner (SPD) Mit der Wettbewerbsteilnahme möchte man vor allem in das Bewusstsein der Bürger dringen, dass Greiz eine grüne Stadt ist, in der es sich lohnt zu leben.
Das wissen die 15 Mieter der Wohngemeinschaft 55plus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 15 genau und gaben am Mittwochnachmittag den internen Startschuss für ihr ganz persönliches Entente-Florale-Projekt. Mit Gartengeräten und viel Enthusiasmus ausgestattet trafen sie sich im hauseigenen Garten und nahmen die Arbeit auf. „Jeder so, wie er kann“, unterstrich der Vereinsvorsitzende Wolfgang Körner. Die Blumenkästen gestaltet jede der zehn Mietparteien individuell, wie Heidi Körner erklärt, die auch schon einen bunten Blumenkorb fertigte. Heute gilt es vor allem, die Pflanzstellen für die Astern, Dahlien und Sonnenblumen vorzubereiten, zeigte Johann Bruder die Aufgaben auf. Er hat hier den Hut auf, dass alles richtig koordiniert wird, berichten die Mieter. So werden die Beete neu abgesteckt und die Zwischenräume geräumiger gestaltet, damit man mit dem Rasenmäher besser durchkommt, so Herr Bruder. Das bürgerschaftliche Engagement der Hausgemeinschaft lobte Grünamtleiter Lutz Zürnstein, der auch vor Ort war. Ein guter Impuls, wie er einschätzt. Allein schaffe es das Grünamt nicht, alle stadteigenen Flächen zum Blühen zu bringen und nachhaltig zu pflegen. Ich bin sehr optimistisch, dass uns die Greizer mit weiteren Aktionen unterstützen, wie Zürnstein unterstreicht.

Antje-Gesine Marsch @05.03.2014

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