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Wohngemeinschaft 55plus feiert Fünfjähriges

Wohngemeinschaft 55plus feiert Fünfjähriges
Eine Rose für jede Dame der WG55 plus haben die Kinder mitgebracht.

Kinderhaus Am Elsterufer bringt den Nachbarn musikalische und leckere Grüße
GREIZ. Fünf Jahre scheinen im Lebensrückblick keine allzu lange Zeit zu sein. Doch für einige Menschen bildete das Jahr 2011 eine Zäsur – sie zogen im Januar in das Haus der Wohngemeinschaft 55plus in der Breitscheid-Straße 15 ein. Vier Jahre vorher hatte Manja Karg, Diplom-Ingenieurin für Architektur und Stadt- und Regionalplanung, im Rahmen einer IG-Neustadt-Sitzung eine Vision vorgestellt. Frau Karg beschäftigte sich mit einem besonderen Konzept: aktive Senioren zu motivieren, die Zukunft und Gesellschaft mitzugestalten. Ihre Idee war, den Folgen des demografischen Wandels Rechnung zu tragen und eine “selbst errichtete Wohngemeinschaft, die ein barrierefreies, freies Zusammenleben ermöglicht, zu schaffen”. Gerade in der Greizer Neustadt sah Manja Karg gute Chancen, dieses Vorhaben zu verwirklichen. Dass aus der Vision bald Realität wurde, war vor allem Dr. Gunter Klötzner zu verdanken, der sich des Vorhabens als Investor annahm. Bereits in der Ideenphase bildete sich der Verein „Wohngemeinschaft 55plus“ mit Wolfgang Körner an der Spitze.

Fünfjähriges gebührend gefeiert
Dass man die Feste feiern sollte, wie sie fallen, wissen die Bewohner der Wohngemeinschaft 55plus. Ganz gleich, ob im schön angelegten Garten am Haus oder dem praktischen Gemeinschaftsraum – geselliges Miteinander pflegen die Hausbewohner von Anfang an. „Es waren fünf schöne Jahre“, resümierte Wolfgang Körner in seinen Worten. „Alles, was wir machten, haben wir für uns getan.“ Dazu gehören neben den regelmäßigen Treffen auch Verkehrsteilnehmerschulungen, Vorträge oder Grillabende. Auch die Nachbarschaftshilfe, wie man sie von Beginn an plante, sei „gegenwärtig“, so Körner. Er bedankte sich im Namen aller Hausbewohner bei Dr. Gunter Klötzner; Manja Karg, die „mit viel Ausdauer und Geduld dabei war“ und Architekt Steffen Dinkler, der die WG ein „faszinierendes Objekt“ nannte. „Wir wurden stark in die Planungsphase des Umbaues und der Sanierung einbezogen; so konnten unsere Mitglieder Wünsche und Vorstellungen zu ihrer gewünschten Wohnung und dem Gesamtobjekt einbringen“, lobte der Vorstand die gute Zusammenarbeit. „Wir sind zu einer Gemeinschaft herangewachsen, die zusammen steht und sich gegenseitig unterstützt“, betonte Wolfgang Körner.

Konzept ist schlüssig
Die Entscheidung zu investieren hat Dr. Gunter Klötzner nicht bereut, wie er im Gespräch sagte. „Das Konzept ist schlüssig; es funktioniert“, zeigt er sich fest überzeugt. Dass so ein Projekt in der Gegenwart nicht mehr durchführbar sei, verschweigt der Experte dennoch nicht. „Vor Jahren gab es noch einen großen Topf an Fördermitteln.“ Resümierend sei „weitestgehend“ alles so geworden, wie er es sich vorgestellt hat. Manja Karg sei von der Idee begeistert gewesen und habe ihn mehr als überzeugt. Dr. Gunter Klötzner sprach seinem Dank auch dem Vorstand der WG 55plus aus – allen voran Wolfgang und Heidi Körner.

Auf gute Nachbarschaft
Mit der Wohngemeinschaft 55plus verbunden fühlen sich auch die Mädchen und Jungen des Kinderhauses Am Elsterufer, das sich gleich in der Nachbarschaft befindet. „Die Bewohner wurden von uns schon zu Kaffee und Kuchen eingeladen und hatten viele Fragen“, wie die Leiterin der Einrichtung, Anja Grotzke sagte. Auch boten die Senioren dem Kindergarten ihre Hilfe an – sei es beim gemeinsamen Spazierengehen oder Vorlesen, was in der Vorweihnachtszeit bereits durch Frau Holle alias Heidi Körner eindrucksvoll bestätigt wurde. An diesem Nachmittag kamen die Kinder zu den Jubilaren und boten ein kleines, liebevoll einstudiertes Programm. Das Lied „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ war sicher von Frau Holle erhört worden – schließlich schneite es am Mittwochnachmittag riesige Flocken vom Himmel. Für jede Dame hatten die Kinder zudem eine Rose mitgebracht; auch eine Torte gehörte zu den Präsenten für diesen besonderen Tag. „Alles Gute für Ihre wunderbare Gemeinschaft“ wünschten Anja Grotzke und die jüngsten Gratulanten.

Antje-Gesine Marsch @21.01.2016

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